Zugegebenermaßen weiß ich gar nicht was der Unterschied zwischen Gnocchi, Schupfnudeln und Erdäpfelwizei (wie wir die kleinen Nockerl aus Kartoffelteig in Österreich nennen).
Ich find aber den Namen lustig, und deshalb nenn ich meine Wuzerl Gnocchi.
Schon öfters hab ich Kartoffelteig hergestellt. Und manchmal hat er mich schon gefuchst. Einmal hab ich ihn zu lang gekocht, ein anderes Mal zu wenig Mehl genommen, und wieder ein anderes Mal zu viel Ei.
Tja, und gestern hab ich den (für mich) perfekten Teig gemacht. Pauschal kann man ja bei Kartoffelteig nix sagen,weil wirklich soooo viel von den Erdäpfeln abhängt.
Aber so sind sie mir gelungen
625g vorwiegend festkochende (=mehlige?) Erdäpfel (mit der Schale gekocht, dann abgeschält und erst dann 625g gewogen)
180g Mehl
1 gscheite Prise Salz
1 Prise Muskatnuss
1 Dotter (ich glaub das ist der Clou)
Erst eben die Kartoffeln samt Schale kochen, dann auskühlen lassen (ich hab meine am Vormittag gekocht und am Abend weiterverwendet). Dann schälen und durch eine Kartoffelpresse quetschen.
Das Mehl mit einer Gabel druntermischen, Salz und eventuell Muskatnuss hinzufügen. Dann den Dotter drauf, ein bissl mit der Gabel verquirlen. Jetzt kann man alles in der Schüssel mit der Hand zu einem guten Teig kneten. Auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und in acht Teile teilen.
Jeden Teil zu einer Wurst rollen und von jeder Wurst kleine Eckerl abschneiden. Jetzt die Hände immer wieder befeuchten und aus den Eckerln kleine ovale Gnocchi formen. Wer mag kann noch mit der Gabel so ein Muster reindrücken- dafür war ich aber zu faul :)
Während dessen Salzwasser zum Kochen bringen und dann die Wuzerl drin leicht kochen lassen.
Ja nicht übersehen, geht ganz schnell, dann schwimmen sie oben- ein Zeichen dass sie fertig sind.
Abseihen und mit Sauce nach Wahl genießen.
Ich hab dazu eine Pasta asciutta Sauce gemacht, ich mag lieber Gnocchi als Spaghetti :)
Man kann die Gnocchi aber auch für Mohnnudeln hernehmen... :) Ich glaub sowieso nicht, dass es einen Unterschied zwischen oben genannten Varianten gibt, wisst ihr einen?
Liebste Grüße
Freitag, 10. Oktober 2014
Montag, 6. Oktober 2014
Weltbeste Schokotorte...
....das sagt zumindest meine Freundin. Und ich muss zugeben, obwohl ich kein Tortenfan bin- die kann schon was!
Rezept gibt es eigentlich keins, weil das die Geburtstagstorte ist, die mir meine Oma immer macht, und meine Oma macht alles immer "überhaps".
Sie hat sich aber bemüht, und mir die Mengenangaben gemacht.
Die Menge der Creme reicht für eine hohe Torte mit einem Durchmesser von 16 oder 18cm.
Für eine normale Torte ( Durchmesser 26cm) müsstet ihr halt aufrechnen.
Für den Teig hab ich "unseren" altbewährten Ölteig nur um geschmolzene Schokolade und Kakaopulver aufgewertet (und die Menge auf eine kleine Form reduziert)
Also, für den Teig:
3 Eier
150g Mehl
150g Zucker
etwas Backpulver
ein Vanillezucker
75ml Öl
75ml Wasser
100g geschmolzene (etwas abgekühlte) Kochschokolade
2-3 EL echten Kakao
Schnee schlagen und aus den Zutaten einen ganz normalen Rührteig herstellen. In eine gefettete und gemehlte Springform füllen und bei ca. 175°C je nach Größe der Springform ungefähr 35-40min backen.
Für die Creme:
100g weichen (aber nicht flüssigen) Butter
1/2 Becher Schlag (125ml)
1 Sahnesteif
1 großer EL Rum
1 großer EL Staubzucker
1 Dotter
3 Rippen Kochschokolade (150g), geschmolzen
Zuerst den Butter mit dem Mixer cremig rühren, dann Staubzucker und Rum dazugeben. Den Dotter drunterrühren und weitermixen. Die abegekühlte Schokolade vorsichtig einrühren. In einer anderen Schüssel den Schlag mit dem Sahensteif schlagen und dann unter die Schokomasse heben.
Kühl stellen, während der Kuchen bäckt.
Den gebackenen Kuchen auskühlen lassen und dann (je nach Höhe und Größe) ein, zwei, oder drei Mal auseinander schneiden.
Jeden Tortenboden zuerst mit einer säuerlichen Marmelade, zB. Ribisel einstreichen, dann einen Anteil Creme drauf und den nächhsten Boden drauflegen.
Für die Glasur:
150g Kochshokolade
75g Butter
Gemeinsam in einem Topf vorsichtig schmelzen lassen. (Wer sich das nicht traut- lieber im Wasserbad) Dann etwas abkühlen lassen, bis sie nicht mehr ganz so dünnflüssig ist.
Einen Großteil davon in die Mitte der Torte gießen und den Tortenteller hin und her schwenken bis die Glasur schön verteilt ist. Mit dem Rest den Rand einstreichen.
Entweder noch verzieren oder wie ich mit dem Messer ein feinses Rautenmuster oben drauf machen.
Wie bereits gesagt, es ist wirklich eine leckere Torte und auf jeden Fall eine Sünde wert.
P.S. Die hübsche Tortenschachtel hab ich beim Pagro Diskont gekauft und die Serviette beim IKEA.
Schöne Grüße
Mounia
Rezept gibt es eigentlich keins, weil das die Geburtstagstorte ist, die mir meine Oma immer macht, und meine Oma macht alles immer "überhaps".
Sie hat sich aber bemüht, und mir die Mengenangaben gemacht.
Die Menge der Creme reicht für eine hohe Torte mit einem Durchmesser von 16 oder 18cm.
Für eine normale Torte ( Durchmesser 26cm) müsstet ihr halt aufrechnen.
Für den Teig hab ich "unseren" altbewährten Ölteig nur um geschmolzene Schokolade und Kakaopulver aufgewertet (und die Menge auf eine kleine Form reduziert)
Also, für den Teig:
3 Eier
150g Mehl
150g Zucker
etwas Backpulver
ein Vanillezucker
75ml Öl
75ml Wasser
100g geschmolzene (etwas abgekühlte) Kochschokolade
2-3 EL echten Kakao
Schnee schlagen und aus den Zutaten einen ganz normalen Rührteig herstellen. In eine gefettete und gemehlte Springform füllen und bei ca. 175°C je nach Größe der Springform ungefähr 35-40min backen.
Für die Creme:
100g weichen (aber nicht flüssigen) Butter
1/2 Becher Schlag (125ml)
1 Sahnesteif
1 großer EL Rum
1 großer EL Staubzucker
1 Dotter
3 Rippen Kochschokolade (150g), geschmolzen
Zuerst den Butter mit dem Mixer cremig rühren, dann Staubzucker und Rum dazugeben. Den Dotter drunterrühren und weitermixen. Die abegekühlte Schokolade vorsichtig einrühren. In einer anderen Schüssel den Schlag mit dem Sahensteif schlagen und dann unter die Schokomasse heben.
Kühl stellen, während der Kuchen bäckt.
Den gebackenen Kuchen auskühlen lassen und dann (je nach Höhe und Größe) ein, zwei, oder drei Mal auseinander schneiden.
Jeden Tortenboden zuerst mit einer säuerlichen Marmelade, zB. Ribisel einstreichen, dann einen Anteil Creme drauf und den nächhsten Boden drauflegen.
Für die Glasur:
150g Kochshokolade
75g Butter
Gemeinsam in einem Topf vorsichtig schmelzen lassen. (Wer sich das nicht traut- lieber im Wasserbad) Dann etwas abkühlen lassen, bis sie nicht mehr ganz so dünnflüssig ist.
Einen Großteil davon in die Mitte der Torte gießen und den Tortenteller hin und her schwenken bis die Glasur schön verteilt ist. Mit dem Rest den Rand einstreichen.
Entweder noch verzieren oder wie ich mit dem Messer ein feinses Rautenmuster oben drauf machen.
Wie bereits gesagt, es ist wirklich eine leckere Torte und auf jeden Fall eine Sünde wert.
P.S. Die hübsche Tortenschachtel hab ich beim Pagro Diskont gekauft und die Serviette beim IKEA.
Schöne Grüße
Mounia
Donnerstag, 2. Oktober 2014
Nähmarathon (#2)
Bevor ich ins Studentheim gezogen bin, hab ich nochmal so ordentlich genäht.
Ich hab echt viele hübsche Sachen genäht, vorzugsweise gut zum Verschenken geeignet. Einiges hab ich euch ja schon gezeigt, und der Rest kommt heute.
Ich hab echt viele hübsche Sachen genäht, vorzugsweise gut zum Verschenken geeignet. Einiges hab ich euch ja schon gezeigt, und der Rest kommt heute.
Anleitungen für die Polster, die Utensilos, die Tascherl und die Tatütaboxen findet ihr in diesem Post vom letzten Mal.
Das Kopftuch hab ich auf Wunsch für sie genäht, denn weil ich nicht mehr da bin, ist sie jetzt die Brotbäckerin im Haus. Und sie wollte unbedingt ein "geeignetes" Kopftuch, damit ihr die Haare nicht immer ins Gesicht und vor allem nicht ins Brot fallen. Ich hab einfach so ein normales Kinderhalstuch (50x50cm), zum Dreieick gefaltet und als Vorlage genommen. Vorne ist eben der Muffiinstoff und hinten ein weißer. Beide sind relativ dünn.
So das wars erstmal aus der Nähstube. Bin gespannt wann ich das nächste Mal zum Nähen komm.
Weihnachten wahrscheinlich :)
Bis bald
Mounia
Montag, 29. September 2014
I ♥ Brownies
Ja ich gestehe es: Ich als Vielbäckerin hab neulich das erste Mal Brownies gemacht.
Das liegt vermutlich daran, dass ich weiß, was alles an Kalorienbomben in den Brownies drin ist, und ich sie desalb nie gebacken hab. Unsere Hüften und Zähne haben es uns gedankt :)
Aber trotzdem wollte ich sie unbedingt mal ausprobieren. Und sie waren der Hammmmer.
Echt sowas von genial. Noch leicht warm. Innen so weich schokoladig. Oben mit so einer lecker Zuckerkruste. Einfach herrlich.
Und obwohl ich wirklich sehr sehr kleine Quadrate ausgeschnitten habe, musste ich nach einem halben schon "Pause"machen. Ich hab dan aber trotzdem nicht widerstehen können, und die zweite Hälfte mit leichtem Bauchziehen auch noch aufgegessen! :)
Das Rezept dazu hab ich hier gefunden. Übrigens ein so schöner Blog. Alles in Rosa und Pastel- ich liebe es.
Ich hab sie aber ohne Daim gebacken und die Zuckermenge auf 300g "reduziert" (hihi, kann man bei soviel überhaupt von reduzieren reden?)
Jeder hat ein Stück abgekriegt und den Rest hab ich gleich gesichert- in der Tiefkühltruhe; nicht das mir meine Familie noch einen Zuckerschok kriegt.
Schokoladige Grüße
Mounia
Das liegt vermutlich daran, dass ich weiß, was alles an Kalorienbomben in den Brownies drin ist, und ich sie desalb nie gebacken hab. Unsere Hüften und Zähne haben es uns gedankt :)
Aber trotzdem wollte ich sie unbedingt mal ausprobieren. Und sie waren der Hammmmer.
Echt sowas von genial. Noch leicht warm. Innen so weich schokoladig. Oben mit so einer lecker Zuckerkruste. Einfach herrlich.
Und obwohl ich wirklich sehr sehr kleine Quadrate ausgeschnitten habe, musste ich nach einem halben schon "Pause"machen. Ich hab dan aber trotzdem nicht widerstehen können, und die zweite Hälfte mit leichtem Bauchziehen auch noch aufgegessen! :)
Das Rezept dazu hab ich hier gefunden. Übrigens ein so schöner Blog. Alles in Rosa und Pastel- ich liebe es.
Ich hab sie aber ohne Daim gebacken und die Zuckermenge auf 300g "reduziert" (hihi, kann man bei soviel überhaupt von reduzieren reden?)
Jeder hat ein Stück abgekriegt und den Rest hab ich gleich gesichert- in der Tiefkühltruhe; nicht das mir meine Familie noch einen Zuckerschok kriegt.
Schokoladige Grüße
Mounia
Freitag, 26. September 2014
Geschenkset
Letztens hab ich ein herzallerliebstes (weil pink und nicky und mit Blumen) Geschenkset für meine Freundin zum Geburtstag genäht.
Genäht hab ich
Für den Polsterüberzug braucht ihr bei einer Größe von 35x35cm ein Stück Stoff mit den Maßen 37x85cm, denn es handelt sich um einen gaaaanz einfachen Hotelverschluss.
Dann einfach nach Wunsch vorher aufhübschen und nach"Gefühl" auf der "verkehrten" Seite überlappend zusammenlegen und nähen. Umdrehen und fertig ist der Kuschelpolster.
Abgeschaut hab ich mir das hier.
Nachdem ich mittlerweile schon die ganze Familie mit Wäremeflaschenbezüge eingedeckt habe (siehe hier, hier) wollte ich diesmal eine andere Art des Nähens probieren.
Einfach die Wärmeflasche auf den doppelten Stoff legen und grob mit einem Stift skizzieren.
Oben bei der Öffnung etwas mehr antragen, weil der Rand ja versäubert werden muss.
Dann einfach nähen. Der schwierigste Teil, der mich mehr Zeit gekostet hat als das ganze nähen: die Wärmeflasche durch die Miniöffnung quetschen. Irgendwann und irgendwie hat es dann funktioniert, aber das war keine soooo gute Idee. Obwohl ausschauen tut der Bezug von der Form her fast besser als die anderen, aber es ist halt wirklich umständlich, die Flasche da hinein zu bekommen.
Das Utensilo hab ich wieder ganz schnell nach dieser Anleitung gemacht.
Und die Taschentüchertasche hab ich (ebenfalls ruckizucki) nach dieser Anleitung gemacht.
Obwohl sie hübsch aussehen, Sinn machen die ja irgendwie nicht, oder ?
Das Kosmetiktascherl hab ich auch wieder nach einer Videoanleitung gemacht, gleich wie die hier.
Meine Freundin hat sich sehr darüber gefreut und ich hätte mir die Sachen am liebsten behalten, weil mir die Farbkombinationen sooooo gut gefallen. Und außerdem sind sie rosa und mit Plüsch- mehr brauchts bei mir nicht :)
Habt ein schönes Wochenende
Mounia
Genäht hab ich
- Polsterüberzug (35x35cm)
- Wärmeflaschenbezug
- Utensilo
- Taschentüchertascherl
- Kosmetiktascherl
Für den Polsterüberzug braucht ihr bei einer Größe von 35x35cm ein Stück Stoff mit den Maßen 37x85cm, denn es handelt sich um einen gaaaanz einfachen Hotelverschluss.
Dann einfach nach Wunsch vorher aufhübschen und nach"Gefühl" auf der "verkehrten" Seite überlappend zusammenlegen und nähen. Umdrehen und fertig ist der Kuschelpolster.
Abgeschaut hab ich mir das hier.
Nachdem ich mittlerweile schon die ganze Familie mit Wäremeflaschenbezüge eingedeckt habe (siehe hier, hier) wollte ich diesmal eine andere Art des Nähens probieren.
Einfach die Wärmeflasche auf den doppelten Stoff legen und grob mit einem Stift skizzieren.
Oben bei der Öffnung etwas mehr antragen, weil der Rand ja versäubert werden muss.
Dann einfach nähen. Der schwierigste Teil, der mich mehr Zeit gekostet hat als das ganze nähen: die Wärmeflasche durch die Miniöffnung quetschen. Irgendwann und irgendwie hat es dann funktioniert, aber das war keine soooo gute Idee. Obwohl ausschauen tut der Bezug von der Form her fast besser als die anderen, aber es ist halt wirklich umständlich, die Flasche da hinein zu bekommen.
Das Utensilo hab ich wieder ganz schnell nach dieser Anleitung gemacht.
Und die Taschentüchertasche hab ich (ebenfalls ruckizucki) nach dieser Anleitung gemacht.
Obwohl sie hübsch aussehen, Sinn machen die ja irgendwie nicht, oder ?
Das Kosmetiktascherl hab ich auch wieder nach einer Videoanleitung gemacht, gleich wie die hier.
Meine Freundin hat sich sehr darüber gefreut und ich hätte mir die Sachen am liebsten behalten, weil mir die Farbkombinationen sooooo gut gefallen. Und außerdem sind sie rosa und mit Plüsch- mehr brauchts bei mir nicht :)
Habt ein schönes Wochenende
Mounia
Mittwoch, 10. September 2014
Baguette
Letztes Mal hab ich euch ja schon erzählt, dass ich mir bereits einen Brotvorrat gebacken habe.
Ich hab aus einem Kilo Mehl mein Lieblings-Bauernbrot gemacht, und aus einem halben Kilo Mehl hab ich zwei Baguettes gemacht. Eigentlich weiß ich gar nicht, ob es wirklich ein Baguette ist, aber es schaut halt so aus. (oder doch wie ein Ciabatta?)
Also, hier das Rezept
500g Weizenmehl (universal)
1EL Salz
1TL Zucker
1/2 Würfel Germ (kann auch weniger sein- dauert halt dann ein bissl länger)
zwischen 250 und 280 ml Wasser
etwas Öl
Zuerst den Germ in einem Schüsserl ein bissi zerbröseln dann den Zucker drauf und dann mit lauwarmen Wasser bedecken und an einem warmen Ort kurz gehen lassen.
In der Zwischenzeit das Mehl mit Salz vermischen und dann mit Wasser (nach und nach hinzugeben) zu einem relativ weichen, aber gut formbaren Teig verkneten. Dann den Teig in zwei Portionen Teilen und in jede Hälfte so ca. 1EL Öl unterkneten. Die zwei Teile rund schleifen und in eine Schüssel (eventuell auch noch mal ein bissi mit Öl einpinseln) geben. An einem warmen Ort (z.B. ausgeschalteter Backofen) bis aufs Doppelte (oder mehr) aufgehen lassen.
Dann die beiden Teile herausstürzen, und ohne sie zu kneten jeden Teil zu einer Wurst ziehen. Diese dann ein paar mal eindrehen und auf ein Backblech setzen.
Dann mit Wasser besprühen und in den auf 180°C vorgeheizten Ofen stecken. Ein Schüsserl mit Wasser auf den Boden stellen. Gut 20 min backen.
Das Brot schmeckt echt lecker. Ich habs gleich in Scheiben geschnitten und eingefroren. Morgens nehm ich dann ein paar heraus, geb sie auf einem Teller für 20 sec in die Mikro und steck sie dann sofort in den Toaster- sehr, sehr gut!
Beste Grüße
Mounia
Ich hab aus einem Kilo Mehl mein Lieblings-Bauernbrot gemacht, und aus einem halben Kilo Mehl hab ich zwei Baguettes gemacht. Eigentlich weiß ich gar nicht, ob es wirklich ein Baguette ist, aber es schaut halt so aus. (oder doch wie ein Ciabatta?)
Also, hier das Rezept
500g Weizenmehl (universal)
1EL Salz
1TL Zucker
1/2 Würfel Germ (kann auch weniger sein- dauert halt dann ein bissl länger)
zwischen 250 und 280 ml Wasser
etwas Öl
Zuerst den Germ in einem Schüsserl ein bissi zerbröseln dann den Zucker drauf und dann mit lauwarmen Wasser bedecken und an einem warmen Ort kurz gehen lassen.
In der Zwischenzeit das Mehl mit Salz vermischen und dann mit Wasser (nach und nach hinzugeben) zu einem relativ weichen, aber gut formbaren Teig verkneten. Dann den Teig in zwei Portionen Teilen und in jede Hälfte so ca. 1EL Öl unterkneten. Die zwei Teile rund schleifen und in eine Schüssel (eventuell auch noch mal ein bissi mit Öl einpinseln) geben. An einem warmen Ort (z.B. ausgeschalteter Backofen) bis aufs Doppelte (oder mehr) aufgehen lassen.
Dann die beiden Teile herausstürzen, und ohne sie zu kneten jeden Teil zu einer Wurst ziehen. Diese dann ein paar mal eindrehen und auf ein Backblech setzen.
Dann mit Wasser besprühen und in den auf 180°C vorgeheizten Ofen stecken. Ein Schüsserl mit Wasser auf den Boden stellen. Gut 20 min backen.
Das Brot schmeckt echt lecker. Ich habs gleich in Scheiben geschnitten und eingefroren. Morgens nehm ich dann ein paar heraus, geb sie auf einem Teller für 20 sec in die Mikro und steck sie dann sofort in den Toaster- sehr, sehr gut!
Beste Grüße
Mounia
Samstag, 6. September 2014
Sweet home, NEW home...
Seit Montag schon wohne ich in meinem neuen "Zuhause". Da ich eine kleine Wohung im Studentenheim habe (aber ohne Küche- die ist für alle), muss ich mir jetzt den Kopf darüber zerbrechen, wie man effizient für eine Person kocht...
Ich hab je die Hälfte eines kleinen Kühlschranks und eines Mini-Gefrierfachs und deshalb hab ich nur begrenzt Möglichkeiten Speisen aufzuheben.
Das Gefrierfach ist schon randvoll mit eingefrorenem Brot.
Und weil im Kühlschrank die Sachen auch nicht ewig halten, hab ich mich am Einwecken (Einkochen, Einmachen) versucht.
Natürlich hab ich hier keinen Einkochtopf- das Backrohr musste genügen.
Ich hab also so kleine Gläschen gekauft (mit Twist-off-Deckel), und hab ein Tomatenragout (stückige Tomatensauce mit viel Zwiebeln eigentlich) und faschierte Kugerl gemacht.
Dafür hab ich einfach die Sauce gekocht, dann aus dem rohen (aber gewürztem) Hackfleisch Kugerl gemacht und die noch ein paar Minuten in der Sauce mitgegart.
Die Gläser und Deckeln hab ich in der Zwischenzeit in kochendes Wasser gelegt um sie zu sterilisieren. Den Ofen hab ich vorgeheizt und eine Auflaufform mit kochendem Wasser darin, auf die untere Schiene gestellt.
Dann hab ich die heiße Sauce in die Gläser gefüllt, diese verschlossen und nebeneinander (ohne dass sie sich berühren) in die Auflaufform gestellt. Ich hab das Ganze dann eine halbe Stunde bei 180°C eingekocht. Danach hab ich einfach den Ofen abgeschaltet und die Gläser so wie sie waren (im Wasser und im Ofen) über Nacht auskühlen lassen.
Während des "Backens" wölbten sich die Deckel nach oben, jetzt sind sie alle ein bissi nach innen gewölbt. Das deutet doch auf Erfolg hin, oder?
Beim Draufklopfen hört sich ein Glas anders an, als die drei anderen- woran das wohl liegt??
Und obwohl ich es vorhin wo gelesen habe, hab ich vergessen, dass man für Eingemachtes kein Mehl und keine Milchprodukte verwenden soll. Jetzt ist in meiner Sauce leider ein bissi Milch und ein bissi Mehl. Ich hoffe, dass deshalb nicht alles verdirbt??
Diese Methode wäre sooooo super, dann könnte ich unter der Woche auch mal schnell was "zaubern" was man sonst nicht für eine Person kochen würde.
Weiß irgendjemand von euch, ob ich das so richtig gemacht habe, und vor allem wie das mit dem Mehl und der Milch ist? Und reicht das, wenn ich die Gläser in einem finsteren Schrank aufbewahre?
Und hat jemand Ideen, was man noch so einwecken kann?
Fragen über Fragen, aber ich bewege mich auf komplett neuem Terrain....
Liebe Grüße
Mounia
Ich hab je die Hälfte eines kleinen Kühlschranks und eines Mini-Gefrierfachs und deshalb hab ich nur begrenzt Möglichkeiten Speisen aufzuheben.
Das Gefrierfach ist schon randvoll mit eingefrorenem Brot.
Und weil im Kühlschrank die Sachen auch nicht ewig halten, hab ich mich am Einwecken (Einkochen, Einmachen) versucht.
Natürlich hab ich hier keinen Einkochtopf- das Backrohr musste genügen.
Ich hab also so kleine Gläschen gekauft (mit Twist-off-Deckel), und hab ein Tomatenragout (stückige Tomatensauce mit viel Zwiebeln eigentlich) und faschierte Kugerl gemacht.
Dafür hab ich einfach die Sauce gekocht, dann aus dem rohen (aber gewürztem) Hackfleisch Kugerl gemacht und die noch ein paar Minuten in der Sauce mitgegart.
Die Gläser und Deckeln hab ich in der Zwischenzeit in kochendes Wasser gelegt um sie zu sterilisieren. Den Ofen hab ich vorgeheizt und eine Auflaufform mit kochendem Wasser darin, auf die untere Schiene gestellt.
Dann hab ich die heiße Sauce in die Gläser gefüllt, diese verschlossen und nebeneinander (ohne dass sie sich berühren) in die Auflaufform gestellt. Ich hab das Ganze dann eine halbe Stunde bei 180°C eingekocht. Danach hab ich einfach den Ofen abgeschaltet und die Gläser so wie sie waren (im Wasser und im Ofen) über Nacht auskühlen lassen.
Während des "Backens" wölbten sich die Deckel nach oben, jetzt sind sie alle ein bissi nach innen gewölbt. Das deutet doch auf Erfolg hin, oder?
Beim Draufklopfen hört sich ein Glas anders an, als die drei anderen- woran das wohl liegt??
Und obwohl ich es vorhin wo gelesen habe, hab ich vergessen, dass man für Eingemachtes kein Mehl und keine Milchprodukte verwenden soll. Jetzt ist in meiner Sauce leider ein bissi Milch und ein bissi Mehl. Ich hoffe, dass deshalb nicht alles verdirbt??
Diese Methode wäre sooooo super, dann könnte ich unter der Woche auch mal schnell was "zaubern" was man sonst nicht für eine Person kochen würde.
Weiß irgendjemand von euch, ob ich das so richtig gemacht habe, und vor allem wie das mit dem Mehl und der Milch ist? Und reicht das, wenn ich die Gläser in einem finsteren Schrank aufbewahre?
Und hat jemand Ideen, was man noch so einwecken kann?
Fragen über Fragen, aber ich bewege mich auf komplett neuem Terrain....
Liebe Grüße
Mounia
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